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Tiergestützte Intervention

Schulkinder: 6-12 Jahre
Jugendliche: 13-16 Jahre
Was verstehen wir unter tiergestützten Interventionen?

In der tiergestützten Arbeit verstehen wir uns als Wegbegleiter und „Helfer“. Das Kind wird dort abgeholt, wo es steht, und in seinem individuellen Entwicklungsrhythmus gestärkt.
 
Hunde motivieren Kinder/Jugendliche zu den gemeinsamen Aktivitäten und animieren sie, sich und ihre bisherigen Grenzen zu spüren und in der Interaktion zu erweitern.

 

Hunde sind wert- und vorurteilsfrei und nehmen das Kind/den Jugendlichen so an, wie er ist. Sie dienen als Spiegel der Seele und helfen dabei, eigene Gefühle aufzuzeigen und besser wahrzunehmen. 

 

Die tiergestützte Intervention und der Umgang mit den Tieren fördern zum Beispiel Kompetenzen wie Konzentration und Aufmerksamkeit, Grob- und Feinmotorik, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, sowie alle Bereiche der Wahrnehmung. 

 

Tiergestützte Interventionen sind alternative Methoden zur Heilung oder zumindest Linderung der Symptome bei vielen verschiedenen Indikationen. Dabei spielt das Alter der Betroffenen keine Rolle. 


Grundvoraussetzung für die Intervention mit Goya ist, dass das Kind/die jugendliche Person frei ist von Tier(haar)allergien und ein gewisses Interesse am Tier hat.

Ein wichtiger Grundsatz der tiergestützten Intervention ist, dass die Interaktion auf beiden Seiten freiwillig ist.

Ziele  der tiergestützten Intervention: 
 
  • Verbesserung des Selbstwertgefühls, z.B. durch das Erreichen selbstgesteckter Ziele

  • Abbau von Ängsten, nicht nur gegenüber Hunden

  • Zulassen von Körpernähe

  • Anregen von Kommunikation und Sprache

  • Verstehen von non-verbaler Kommunikation

  • Selbstmotiviertes Handeln und Lernen

  • Emotionale Stabilisierung und Entfaltung

  • Förderung eines Verantwortungsbewusstseins, z.B. durch Rücksichtnahme auf das Tier

  • Zurücknehmen eigener Bedürfnisse, Einstellen auf Bedürfnisse anderer ( auch des Tieres)

  • Frustrationstoleranz, Impulskontrolle

  • Motivation zur Bewegung

  • Konzentrationsförderung

  • Entspannung z.B. durch Körperwärme oder das Gefühl beschützt zu werden

Hinweis!


Tiergestützte Interventionen ersetzen keine andere Therapieform. Psychische und körperliche Probleme können nicht allein durch den Kontakt zu Tieren gelöst werden. Das Tier kann den Heilungsvorgang aber wirkungsvoll unterstützen. Somit stellt die tiergestützte Intervention eine nützliche Hilfe und effektive Ergänzung zu konventionellen Behandlungsformen dar.

Kontraindikationen


Tiergestützte Interventionen können nicht durchgeführt werden bei Allergien, speziell auf Hundehaare, Asthma und schweren Formen von Neurodermitis. Außerdem bei ansteckender Erkrankung des Kindes oder des Hundes.

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